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Fotoessay 2. Weltkrieg

In einer Zeit, in der viele nie persönlich einen Krieg erlebt haben, und in der Politker, die von sich behaupten, pazifistisch zu sein, sagen, daß Krieg ein legitimes, wenn auch das letzte, Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele, ist, und in der man in den Nachrichten sauber gelegte Bombenteppiche sieht, aber keine Toten, scheint es angebracht, daran zu erinnern, was Krieg überhaupt ist und was er für die Betroffenen bedeutet.

Deshalb habe ich ein wenig in unserem Photo-Album geschmökert und einen kleinen photographischen Essay über meinen Großvater (geb. am 15.3.1906) im 2. Weltkrieg zusammengestellt. Abgesehen davon, daß es diesen Index gibt, ist der Essay völlig linear aufgebaut. Am besten fängt man beim ersten Bild an und klickt sich dann bis zum letzten Bild "weiter".

Das Fotografieren im Krieg war eigentlich verboten. Die Vorgesetzten meines Großvaters tolerierten das aber. Allerdings konnte er die Filme nicht mit der Feldpost nach Hause schicken. Kameraden, die Fronturlaub hatten, nahmen sie mit, gaben sie ab, und brachten auch neue Filme. Ohne sie alle wäre dieser Essay nicht möglich gewesen.

Warnung: Kinder unter 18 Jahren und sensible Personen sollten sich diesen Essay NICHT ANSCHAUEN.

Das Copyright © für die Bilder liegt bei meiner Familie.


Homepage(2) by Michael Becker, 1/2002. Letzte Änderung: 12/2002.